Der Countdown für das Wochenende der Entscheidungen läuft. Wohl nie zuvor gab es in der Historie des HTC Kupferdreh ein Wochenende, bei dem in derart konzentrierter Form so viele wichtige Entscheidungen im Nachwuchsbereich anstanden. Den Anfang machen am Samstagvormittag die Knaben D, die auf ihrem letzten 6×6 Turnier in der Sporthalle an der Blücherstraße in Altenessen ihre Spitzenposition verteidigen wollen. Der HTC trifft ab 10.30 Uhr auf den TV Ratingen und anschließend auf den HC Essen. Einen Tag später geht es an gleicher Spielstätte mit der kleineren 4×4-Runde weiter. Hier hat das D-Team ebenfalls Platz eins zu verteidigen und trifft ab 10 Uhr auf RW Velbert und ETB Essen. „Die Jungs sind gut drauf, haben sich im Laufe der Saison gesteigert und wollen Platz eins ins Visier nehmen“, so der zum Trainerteam gehörende Coach Carsten Ackermann.

Gleiches gilt für die D-Mädchen von Lara Dias, Linn Melsa und Stefan Märtens: Sowohl die 4×4 als auch die 6×6-Mannschaft stehen auf Platz eins. Die 6×6-Truppe will diesen Platz am Sonntag ab 10 Uhr in Ratingen gegen Gastgeber TV Ratingen und den HC Essen verteidigen. Das 4×4-Team trifft am Sonntag ab 14 Uhr in der Blücherstraße in Altenessen auf den HC Essen und MSV Duisburg.

Außerdem steht am Wochenende gleich dreimal die westdeutsche Zwischenrunde auf dem Programm: Bei den Knaben B und Knaben A in der Verbandsliga, bei der weiblichen Jugend B in der Oberliga. Die Knaben A machen am Samstag (23. Februar) in Dortmund den Anfang. Sie treffen um 14 Uhr in der Eintracht-Halle auf Gastgeber Eintracht Dortmund. Die weiteren Gegner sind der Düsseldorfer HC V (16 Uhr) und direkt im Anschluss der RTHC Leverkusen II (16.40 Uhr). Das Trainerduo Dirk Ackermann und Stefan Märtens geht die Sache gelassen optimistisch an: „Wir haben schon mehr erreicht als wir angepeilt haben und uns kontinuierlich gesteigert. Alles was jetzt noch kommt, ist Bonus.“ Die ersten beiden dieser Vierergruppe ziehen in die westdeutsche Endrunde am 16. März ein.

Die Knaben B gehen als frisch gebackener Ruhrbezirksmeister in die westdeutsche Zwischenrunde. Sie treffen am Sonntag (24. Februar) im Auftaktmatch um 13.30 Uhr in Gerresheim auf Gastgeber Düsseldorfer SC II. Weiter geht’s um 14.30 Uhr gegen Tus Iserlohn und um 16 Uhr zum letzten Gruppenspiel gegen Bergisch Gladbach. Nur der Sieger dieser Vierergruppe qualifiziert sich für die westdeutsche Endrunde am 17. März. Kein leichtes Unterfangen angesichts der starken Konkurrenz. „Alle drei Gegner sind Neuland für uns. Wir gehen als frisch gebackener Ruhrbezirksmeister mit Selbstvertrauen rein und freuen uns auf das Turnier“, so das Trainerduo Bernd Metzmacher und Florian Odijk.

Die weiteste Reise steht für die weibliche Jugend B an: Das Team von Dirk Lüttenberg und Leander Wurm muss am Sonntag (24. Februar) nach Bonn zum gastgebenden BTHV reisen. Bereits ab 9 Uhr geht’s los mit dem Auftaktmatch gegen den VfB Hüls. Die weiteren Spiele sind um 10.30 Uhr gegen Schwarz-Weiß Neuss und um 12.40 Uhr gegen den Bonner THV. Der HTC hat bei dem schweren Programm und der frühen Anreise zumindest den kleinen Vorteil, keine zwei Spiele hintereinander bestreiten zu müssen. In die Endrunde am 10. März ziehen die beiden erstplatzierten Teams ein. „Auch wenn die Konkurrenz unglaublich groß ist, wollen wir den letzten Schritt gehen und zwei Teams hinter uns lassen“, so das Trainerduo. Für das derzeitige Aushängeschild im Nachwuchsbereich des HTC wäre dies ein riesiger Erfolg.

Zu guter Letzt sind an diesem Wochenende auch die Mädchen A mit Titelchancen im Rennen: Sie kämpfen am Samstag ab 10.30 Uhr in Duisburg um die Ruhrbezirksmeisterschaft in der Verbandsliga. Das Team trifft in der Sporthalle an der Pappenstraße im ersten Spiel auf den Moerser TV und in den anderen beiden Partien auf Gastgeber Preußen Duisburg (11.45 Uhr) und ETB Essen (12.55 Uhr). Das Team hatte sich als Gruppenzweiter der Vorrunde souverän für die Endrunde qualifiziert. Die beiden Erstplatzierten der Ruhrbezirksendrunde kommen in die westdeutsche Zwischenrunde, die am 9. März ausgetragen wird.

Alle Teams hoffen auf ähnlich großen und wenn möglich noch größeren Support als bisher. Auf geht’s, HTC!