Dank eines Auswärtspunkts und eines Heimsiegs im Nachholspiel gehen Herren und Damen im Kampf um den Aufstieg mit einer guten Ausgangsposition in das entscheidende Wochenende. Die MU10 beendet die Saison mit einem Sieg, die Minis hatten viel Spaß in Velbert. So lief das HTC-Wochenende:
Herren
Oberhausener THC 2 — HTC Kupferdreh 7:7 (2:5)
Die Herren des HTC Kupferdreh haben den angepeilten Auswärtssieg in Oberhausen verpasst, mit dem späten Ausgleichstreffer jedoch ihre Chance auf den Aufstieg gewahrt und vor dem entscheidenden letzten Wochenende nun alles in der eigenen Hand. Die Rot-Schwarzen kamen in Oberhausen gut in die Partie und gingen durch Max Märtens in Führung (7.). Den schnellen Ausgleich der Gastgeber (8.) konterte der HTC durch Jan Ackermann (11.) und Fabian Georg (14.) zur verdienten 3:1‑Führung nach dem ersten Viertel. Und auch im zweiten Spielabschnitt waren die Kupferdreher das spielbestimmende Team. Kurz nach dem Oberhausener Anschluss (17.) stellte Fabian Fredrich den alten Abstand wieder her (18.), in der letzten Minute der ersten Halbzeit erhöhte Jan Ackermann auf 5:2 (30.).
Allerdings hatte es der HTC verpasst, aus der guten ersten Halbzeit mehr Kapital zu schlagen. Das rächte sich im dritten Viertel. Oberhausen kam nun besser ins Spiel, die Kupferdreher gaben die Partie mehr und mehr aus der Hand. Mit einem schnellen Doppelpack verkürzte der OTHC den Rückstand auf ein Tor (31./36.). Jan Ackermann stellte in der letzten Minute des dritten Viertels zwar wieder auf 6:4, doch im letzten Spielabschnitt setzten die Gastgeber ihre Aufholjagd fort. Dem erneuten Anschluss (49.) folgte der Ausgleich (55.) und kurz darauf sogar die Führung für den OTHC (58.). Kupferdreh versuchte noch einmal alles, Trainer Kike Suarez tauschte seinen Torwart gegen einen zusätzlichen Feldspieler – mit Erfolg. In der letzten Spielminute verwandelte Niklas Großheimann eine Strafecke zum wichtigen Ausgleich (60.). Zwar bekam auch Oberhausen im Anschluss noch einmal eine Ecke zugesprochen, die konnte der HTC jedoch erfolgreich verteidigen.
Der gewonnene Punkt in Oberhausen reicht den Kupferdrehern, um im Aufstiegsrennen nach wie vor alles in der eigenen Hand zu haben. Die Entscheidung fällt am kommenden Wochenende. Samstagabend (18 Uhr) treten die Rot-Schwarzen in der Mülheimer Harbecke-Halle beim Kahlenberger HTC 3 an, Sonntagabend (18 Uhr) geht es in der heimischen Sporthalle Kupferdreh gegen den Tabellenführer Club Raffelberg 3. Die Ausgangslage ist klar: Der HTC muss beide Spiele gewinnen, um Meister zu werden und sich den Aufstieg zu sichern.
Damen
HTC Kupferdreh — Club Raffelberg 4 4:2 (3:1)
Eine noch bessere Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag haben sich die Damen des HTC Kupferdreh erarbeitet. Durch den Sieg im Nachholspiel gegen den Club Raffelberg 4 steht das Team von Trainer Kike Suarez nun wieder an der Tabellenspitze. Den Grundstein für den Erfolg legte der HTC im ersten Viertel, Linn Melsa traf früh zum 1:0 (2.). Zwar gelang den Gästen aus Duisburg schnell der Ausgleich (4.), doch die Kupferdreherinnen holten sich die Führung wieder zurück: Pauline Lüttenberg setzte sich erst stark an der linken Bande durch und traf zum 2:1 (8.), dann kam der Ball nach einer schönen Passfolge über Linn Melsa und Helena Wissing zu ihr. Frei vor dem Tor ließ sie sich die Chance nicht nehmen – 3:1 (14.). Im zweiten Viertel behielt der HTC weiter die Spielkontrolle, erspielte sich gegen die in der eigenen Hälfte lauernden Raffelbergerinnen allerdings nicht mehr so viele Torchancen wie noch im ersten Durchgang. Auch die Strafecken blieben ungenutzt, womit es ohne weiteren Treffer in die Halbzeitpause ging.
Das sollte sich im dritten Viertel ändern. Zwar kamen die Gäste nun besser in die Partie und Kupferdreh hatte das Spiel nicht mehr so gut im Griff wie noch zu Beginn. Doch der HTC erarbeitete sich wieder leichte Vorteile und bekam schließlich einen Siebenmeter zugesprochen, nachdem Marie Tackenberg beim Torschuss gefoult worden war. Linn Melsa verwandelte zum 4:1 (38.). Raffelberg ließ sich davon jedoch nicht beirren, machte nun mehr Druck auf den Kupferdreher Kreis. Per Strafecke verkürzten die Gäste wieder auf 2:4 (44.), eine weitere verfehlte ihr Ziel nur knapp (45.). Mit Beginn des Schlussviertels konnte Kupferdreh den Raffelbergerinnen wieder etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Zwar wurde es in der 52. Minute noch einmal brenzlig, aber nach einem Alleingang parierte Torhüterin Annika Emmerich stark. Vorne verpasste Pauline Lüttenberg nach schönem Zuspiel von Linn Melsa die endgültige Entscheidung, doch die Kupferdreherinnen hielten ihren Schusskreis dicht und brachten den Sieg über die Ziellinie.
Damit könnte die Frage nach dem Aufsteiger vor dem letzten Spieltag kaum spannender sein. Der HTC Kupferdreh steht an der Tabellenspitze, punktgleich mit und um einen Treffer besser als der Mettmanner THC. Die Entscheidung, wer am Ende das Rennen macht, fällt am letzten Spieltag im direkten Duell: Am Sonntag (23. Februar) treten die Kupferdreherinnen in Mettmann an. Anstoß in der Sporthalle Herrenhaus ist um 14.30 Uhr.
MU10
HTC Kupferdreh — Oberhausener THC 0:3 (0:2)
HTC Kupferdreh — Kahlenberger HTC 3 1:0 (1:0)
Die MU10 des HTC Kupferdreh hat im letzten Turnier der Hallensaison ihre kleine Chance auf die Ruhr-Endrunde verpasst. Zwar entwickelte sich im ersten Spiel gegen den Oberhausener THC zunächst eine ausgeglichene Partie, der OTHC konnte jedoch zwei Penaltys nutzen und so mit einer 2:0‑Führung in die Halbzeitpause gehen. Nach der Pause wurden die Kupferdreher besser, kamen aber zu selten in den Kreis der Oberhausener. Die gaben Spiel jedoch nicht mehr aus der Hand und erzielten das entscheidende 3:0.
In das Aufeinandertreffen mit dem Kahlenberger HTC 3 direkt im Anschluss startete der HTC etwas schläfrig, fing sich aber schnell und konnte an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Zwar kamen beide Teams zu guten Torchancen. Doch während der Kupferdreher Torwart Lasse seinen Kasten mit mehreren Paraden sauber hielt, verwandelte Maarten mit Abpfiff der ersten Halbzeit einen Penalty zum 1:0 für den HTC. Auch im zweiten Durchgang ergaben sich Möglichkeiten auf beiden Seiten, ein Tor wollte jedoch nicht mehr fallen. Somit schlossen die Rot-Schwarzen das Turnier zwar nicht mit der Ruhr-Endrunde, dafür aber die Saison mit einem Sieg ab. „Generell haben sich alle verbessert und gut mitgespielt“, zeigte sich Trainer Jan Ackermann zufrieden mit dem Saisonabschluss.
Minis
Turnier in Velbert
Auch die Kuh-Pferd-Rehchen waren am Wochenende unterwegs. Beim Turnier in Velbert traten die Minis des HTC Kupferdreh mit zwei Mannschaften an. „Dementsprechend konnten alle viel spielen und auch einmal gewinnen”, sagte Kathi Märtens, die die Minis gemeinsam mit Lotte Kunkel betreute. „Und das Wichtigste: Bei dem Turnier hatten alle sehr viel Spaß.“ (tl)
