Für die Ü32 des HTC Kupferdreh stand am vergangenen Samstag das zweite Freundschafts-Heimspiel der Saison auf dem Programm. Das erste Heimspiel ging knapp mit 3:4 gegen Eintracht Dortmund verloren. Die Partie damals im August fand unmittelbar nach der offiziellen Platzeröffnung des neuen Kunstrasenplatzes am Eisenhammer statt. Diesmal war der KKHT Schwarz-Weiß Köln zu Gast. Und die Essener waren gewillt, es nun besser zu machen. Das belegt schon die Tatsache, dass die Gastgeber mit einem 17-Mann-Kader an den Start gingen.
Die Kölner hatten deutlich weniger Quantität aus der Domstadt mitgebracht. Sie mussten mit nur zwei Auswechselspielern auskommen. Dafür aber brachten sie sehr viel Qualität mit. Es war ziemlich schnell erkennbar, dass die Gäste, zu denen der HTC seit Jahren eine sehr enge Freundschaft pflegt, die Erfahrung aus früheren höheren Spielklassen mitbrachten: sehr agil, technisch stark und mit gefährlich vorgetragenen Kontern.
So gerieten die Kupferdreher durch einen Penalty und einen eben solchen Konter 0:2 in Rückstand. Sie gaben jedoch nicht auf und erhielten durch den Anschlusstreffer von Arnd Rothkamp neue Hoffnung. Denn noch war mehr als ein ganzes Viertel zu spielen. Man muss dazu sagen, dass Christian Methner, früherer Stammtorwart der ersten Herren, nach jahrelanger Pause ein bärenstarkes Comeback im HTC-Tor feierte und sein Team mit vier (!) abgewehrten Penalties mehrfach vor dem Knockout bewahrte. Allerdings hätten auch die Kupferdreher ihrerseits nach guten Chancen schon mehrfach treffen können.
Vier Minuten vor Abpfiff erhielt die bis zum Ende von beiden Teams engagiert und stets fair geführte Partie dann eine besondere Note: Penalty für den HTC. Es trat an Neuzugang Alfredo Fernandez Romero aus Spanien, der erst seit wenigen Tagen in Deutschland ist und sein erstes Spiel für den HTC absolvierte. Eiskalt und humorlos vollendete er nach wenigen Metern Anlauf mit einem harten, platzierten Schuss vom Kreisrand zum 2:2. Zugleich der Endstand.
Am Ende sind beide Teams zufrieden. Das Rückspiel in der Domstadt wurde bereits bei der Verabschiedung und beim anschließenden Grillen für Februar ausgemacht. Ein Dankeschön geht an Leander Wurm, der das faire Spiel als Referee tadellos geleitet hat. (ca)
